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Bericht Triathlon Internazionale di Mergozzo 19.95.2024

„Benvenuto a la 19 edizzione di Triathlon Internazionale di Mergozzo.“, hieß es an jenem Sonntagvormittag am Mergozzo-See. Die malerische Umgebung im benachbarten Piemont bildete die Kulisse für einen Triathlon über die Mitteldistanz – (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km Laufen).



Die kurze Warmwetterperiode vor diesem Pfingstwochenende hatte nicht ausgereicht, um den See merklich aufzuwärmen, sodass die Athleten bei anregenden 15 Grad Wassertemperatur trotz Neoprenanzug stark gefordert waren. Die Schwimmstrecke bestand aus zwei Runden, wobei ein sogenannter australischer Ausstieg den Zuschauern ein besonderes Spektakel bot. Rund 200 Athleten stellten sich der Herausforderung an jenem Sonntag - Unter Ihnen der Laldner Triathlet David Gundi.


Gundi begann den Wettkampf mit einer verhaltenen ersten Runde im kühlen See, konnte jedoch in der zweiten Runde deutlich zulegen. Taktisch klug nutzte er den Wasserschatten eines Mitstreiters, um Kräfte zu sparen und effizient die erste Wechselzone zu erreichen. Auf der anspruchsvollen Radstrecke zeigte er eine beeindruckend konstante Leistung und meisterte die Herausforderungen – wie Schlaglöcher und teilweisen rauen lokalen Verkehrsverhältnissen – unfallfrei. In weniger als drei Stunden absolvierte er die 90 Kilometer.


Trotz des hohen Tempos und der sich ständig wiederholenden Attacken von gefahren von Athleten aus den Staffelteams, behielt Gundi die Nerven und die Pace und hat sich konsequent an seine Rennstrategie gehalten. Auf der Laufstrecke musste Gundi zunächst kämpfen, sichtbar erschöpft, aber fokussiert. Erst gegen Ende der Zweiten, von insgesamt fünf Runden fand er seinen Rhythmus und konnte sich stabilisieren. Unter dem Applaus seiner eigens angereisten Fanbase erreichte er den Zielbogen.


Ein bemerkenswerter Erfolg für den Triathleten aus dem Oberwallis, der bei seinem Debüt auf der Mitteldistanz eine beeindruckende Leistung zeigte und erfolgreich war. Mit einer Schlusszeit von 5 Stunden und 51 Minuten sicherte er sich schließlich den 20. Platz in seiner

Altersklasse.

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